Wenn tropische Süße auf die rauchige Schärfe Mexikos trifft.
20 Min.
15 Min.
mittlere Hitze
2
300 g Garnelen (roh & geschält)
Meersalz & schwarzer Pfeffer
200 ml Kokosmilch (Vollfett)
1 TL Limettensaft
1 Prise Salz & Zucker
1 Guajillo
1 Ancho
1 Knoblauchzehe
Wir beginnen mit der Mango. Das Fruchtfleisch in exakte, kleine Würfel schneiden. Die Guajillo fein hacken und mit den Mangowürfeln, Limettensaft und einer Prise Salz vermengen. 10 Minuten ziehen lassen – die Säure bricht die Süße und kitzelt das Aroma hervor. In einem kleinen Topf Kokosmilch und Kokoscreme sanft erhitzen. Unter Rühren ca. 5–8 Minuten leicht einkochen lassen, bis die Masse cremig und löffelbar wird. Mit Limette abrunden und bei geringer Hitze warm halten. Falls die Creme zu fest wird, mit einem Esslöffel Wasser lockern.
In einer kleinen Pfanne Öl und fein gehackten Knoblauch kurz aromatisieren. Sobald er duftet, die zweite, fein zerstoßene Ancho hinzugeben. 1–2 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen, bis das Öl tiefrot leuchtet und die Chili leicht knusprig wird. Sofort vom Herd nehmen.
Garnelen trocken tupfen, salzen und in einer heißen Pfanne ca. 2 Minuten pro Seite scharf anbraten, bis sie saftig und orange leuchten. Den Kokosspiegel auf dem Teller ausbreiten, Mango darauf betten und die Garnelen als Zentrum platzieren. Mit dem handgemachten Chili Crunch vollenden.
Handwerks-Notiz:
Der Einsatz von zwei Chili-Sorten ist entscheidend. Eine sorgt für die frische, direkte Schärfe in der Frucht, die andere für die tiefe, rauchige Umami-Note im Crunch des Öls.