wenn eine Knolle zu flüssigen Gold wird.
15 Min.
12 Min.
20 Min.
3 Tage
80 g Butter
1 mittelgroße Zwiebel (ca. 100–120 g), fein gewürfelt
1 TL Öl oder 5 g Butter (zum Anbraten)
½ TL Salz (nach Geschmack)
¼ TL schwarzer Pfeffer
1 TL Senf (optional, aber sehr gut)
½ TL Zitronensaft oder ein paar Tropfen milder Essig (optional, für Frische)
In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du eine aromatische Zwiebelbutter selber machen kannst.
Die Zwiebel schälen und mit einem scharfen Messer in extrem feine, gleichmäßige Würfel schneiden. Je gleichmäßiger die Würfel, desto harmonischer verbindet sich die Struktur später mit der Butter. In einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze das Öl (oder ein Stückchen Butter) erwärmen. Die Zwiebelwürfel hinzugeben und über 8 bis 12 Minuten langsam glasig dünsten. Sie sollen keine harte Röstung erfahren, sondern weich und goldgelb werden – ein Prozess, bei dem die natürliche Süße der Zwiebel konzentriert wird.
Die Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und zwingend komplett abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die weiche Butter in einer Keramikschale mit einer Gabel cremig aufschlagen, bis sie eine helle, fast sahneartige Textur annimmt.
Die abgekühlten Zwiebeln mit Salz, Pfeffer, Senf und den Kräutern unter die Butter heben. Ein paar Tropfen Zitronensaft sorgen für die nötige Säure, um das Fett zu brechen. Alles sorgfältig verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Vor dem Servieren kurz ruhen lassen, damit sich die Aromen festigen können. Nun kannst du deine hausgemachte Zwiebelbutter genießen.
Serviervorschlag:
Am besten die hausgemachte Zwiebelbutter auf einer Scheibe geröstetem Sauerteigbrot genießen, solange die Butter noch streichfähig ist. Für eine festere Textur ca. 15 Minuten kühl stellen.